Umweltanalytischer Dienst
  Labor für Umwelt, Gesundheit und Arbeitsschutz

Asbest

Asbest ist ein feuerfestes Gewebe, das bis etwa 1996 in Baustoffen in vielfältiger Weise eingesetzt wurde. Auch bei geringen Asbest-Konzentrationen von < 0,1 % können bei Abbruch- und Instandhaltungsarbeiten erhöhte Asbestexpositionen am Arbeitsplatz und der Umgebung erzeugt werden. 

Lungengängige Asbestfasern sind karzinogen. Besonders problematisch sind Expostionen von Amphibolen durch die mögliche Erzeugung des Mesothelioms auch nach einer einmaligen erhöhten Exposition. 

Amphibol-Asbest wurde für Wandplatten (z.B. Promabest, grau, ca. 2 cm dick) an Elelektroleitungen verwendet. Bereits beim Öffnen von Rolladenkästen können daher durch diese Weichasbestprodukte erhöhte Luftbelastungen auftreten.  Aber auch bei der Bearbeitung von fest gebundenen Asbestprodukten sind erhöhte Expositionen oberhalb der Akzeptanz-Konzentration zu erwarten. 

Dies gilt auch für die Probenahme. Die Probenahme und die Laboranalytik erfolgt mit der erforderlichen Sachkunde nach TRGS 519 und TRGS 517.  

Asbestfasern in Materialien werden zunächst lichtmikroskopisch untersucht und ggf.  mit einem rasterelektronen-mikroskopischen  Verfahren gemäß VDI 3866, Bl.5  in Kooperation nachuntersucht.  Zur Kontrolle von möglichen Expositionen und für Freigabemessungen werden Luftproben entnommen und nach VDI 3492, Bl.2 in Kooperation überprüft.

Nehmen Sie zu uns Kontakt auf, wenn Sie eine Beratung wünschen.